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Schwarzer Schimmel - Der ungebetene Gast in der Wohnung

Schimmel SchwarzSchwarzer Schimmel wird in der Wohnung oder im Haus sehr oft angetroffen. Der schwarze Schimmel ist allerdings nicht auf eine Schimmelart zu reduzieren, er kann sich aus zahlreichen Arten und Gattungen bilden. Der Fruchtkörper ist dabei für die Färbung verantwortlich. Besonders bekannt ist der Aspergillus Niger, der auch ein Schimmelverursacher in der Wohnung ist. Schwarzschimmel zeichnet sich durch seine dunklen, fast schwarzen Sporen aus, doch zu den echten Schwarzschimmelarten zählen, gesehen im Gesamtverhältnis zu allen Schimmelarten, nur eine sehr geringe Anzahl Schimmelpilze.


Vorkommen von schwarzem Schimmel in der Wohnung

Der schwarze Schimmel zeigt sich besonders häufig bei Feuchtigkeitsproblemen in oder an der Wand im Wohnraum. Dabei variiert seine Konsistenz je nach Schimmelart oder Schimmelgattung und Nährboden. Er kann pudrig und trocken sein, was leicht zu einer Verwechslung mit Ruß führt oder er erstreckt sich mit schleimig-grauer Konsistenz entlang von Wandflächen. Vielfach wird aus einem weißen Schimmelpilz, der unentdeckt bleibt, ein schwarzer Schimmelpilz, da der Fruchtkörper seine Farbe ändert. Diese Erkenntnis trifft allerdings nicht auf jeden schwarzen Schimmel zu, dazu sind die Differenzierungen zu komplex.

Bestimmung des schwarzen Schimmels

Um welchen Schimmel es sich genau handelt, das kann nur eine Laboranalyse zu Tage bringen. Dazu bieten sich unterschiedliche Schimmeltests an:

  • Abklatschtest
  • Kontaktprobe
  • Sedimentations-Verfahren
  • Raumluft-Test
  • Staubtest
  • Messverfahren

Der Laie kann hier keine Schlüsse auf die Schimmelart oder die Schimmelgattung ziehen. Auch über das Risiko für die Gesundheit sagt die Farbe des Schimmels nichts aus. Erst das Ergebnis der Analyse bringt Aufschluss, auch für weitere Sanierungsmaßnahmen. Beobachtet werden gerade beim pudrig trockenen Schimmel Reizungen der Schleimhäute, Unwohlsein und Kopfschmerzen.

Feuchtigkeit nährt den schwarzen Schimmel

Tauwasserbildung, eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und Wandschäden durch eindringende Feuchtigkeit in das Mauerwerk begünstigen den schwarzen Schimmel. In kalten, unbeheizten und feuchten Räumen zeigt er sich gerne zunächst als weißer Schimmel, der dann die Farbe nach und nach ändert. Allerdings geht das nicht von jetzt auf eben, meistens ist der Schimmelpilz schon länger aktiv. Fenster, Fensterlaibungen und Sanitärfugen sind sehr oft von schwarzem Schimmel in unterschiedlichen Konsistenzen betroffen.