Wo kommt Schimmel vor?

Schimmel macht vor Nichts halt. Er befällt fast alle Materialien, besonders natürliche Substanzen wie Holz sind besonders gefährdet. Er frisst sich durch Zement, Steine und Gips, was sich dann an der Wand und vornehmlich auf der Tapete als schwarzer, brauner oder weißer Schimmel bemerkbar macht.

Die beliebten Orte, an denen Schimmel in der Wohnung vorkommt

Schimmel kann sich überall bilden, besonders Naturmaterialien wie Holz zeigen einen schnellen Befall. Am häufigsten sind in der Wohnung und im Haus folgende Räume und Stellen von Schimmel betroffen:

 

  • Feuchträume wie Bad oder Küche
  • Silikon-, Gisps- oder Zementfugen
  • Schlafzimmer, Wohnzimmer
  • Unbeheizte Räume
  • Kellerwände und Kellerböden
  • Dachboden, Dachbalken, Dämmung
  • Obere Wandflächen, Ecken, Nischen, Decke, Bodenbereich
  • Wandflächen, vor denen sich Möbel ohne Abstand befinden
  • Undichte Fenster, Türen

Vorkommen von Schimmel in Feuchträumen

Schimmel am FensterKüche und Bad sind prädestiniert für Schimmelsporen, wenn kein Abzug des Wasserdampfes, der sich durch Duschen oder Kochen bildet, erfolgen kann. Anfällig sind besonders Silikon- oder Gipsfugen, die sich in allen Farben des Universums verfärben können. Schwarzer, weißer, grüner oder roter Schimmel tun sich hier auf. Aber auch Decken, an denen die Luft kondensiert, neigen zur Schimmelbildung. Nischen und schwer zugängliche Stellen sollten regelmäßig kontrolliert werden, denn auch dort setzt sich Feuchtigkeit ab. Das Lüften in diesen Räumen ist unverzichtbar, denn die Abzugshaube allein ist nun mal kein Entfeuchtungsgerät.

Schimmel im Wohn- und Schlafzimmer

Wohnräume sind immer dann für Schimmel anfällig, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist oder Feuchtigkeit von außen eindringen kann. Besonders betroffen sind Fensterbereiche, Wandflächen, Decken oder Fußleisten. Hinter Möbeln, die direkt an der Wand stehen, bildet sich ebenso gerne Schimmel, da die Luft nicht zirkulieren kann. Die Kombination von Kälte und Feuchtigkeit lädt den Schimmel geradezu ein. Oftmals macht sich Schimmel im Wohnraum durch verfärbte Punkte oder Flecken auf der Tapete sichtbar, die kontinuierlich wachsen.

Schimmelbefall unter dem Dach und im Keller

Unterm Dach findet sich Schimmel an allen Teilen der Holzkonstruktion wie Dachbalken oder Dachlatten, aber auch an einer undichten Isolierung oder Dämmung. Er kann dabei alle Farben annehmen. Im Keller zeigt sich Schimmel durch fleckige Wände und einen oft damit verbundenen, modrigen Geruch, wenn der Keller nicht beheizt ist. Sehr verbreitet ist der weiße Schimmel, in extremen Formen als Salpeter, aber auch brauner und schwarzer Schimmel ist in Kellerräumen vertreten. Wird nichts gegen den Schimmel getan, so bahnt er sich seinen Weg langsam aber sicher in die Wohnräume.

Schimmelarten in der Wohnung

Schimmel ist niemals harmlos oder gutartig, allerdings kann nur der Fachmann beurteilen und testen, um welche Kategorie von Schimmel es sich handelt. Farblich finden sich überwiegend folgernde Schimmelarten:

 

 

Untersucht werden Schimmelproben im Labor, erst so kann die Gefährlichkeit für die Gesundheit genauer definiert werden. Auch die Schimmelbeseitigung oder Sanierungsmaßnahmen bei großflächigem Schimmelbefall können nur dann effektiv angegangen werden, wenn klar ist, mit welchem Schimmel man es zu tun hat. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe für den geeigneten Schimmelentferner richtet sich nach der Analyse des Schimmelpilzes.